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Pflegeberatung Niedersachsen

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Begutachtung bei Pflegebedürftigkeit durch den MDK

 

 

Der erste Schritt ist getan, Sie haben einen Antrag bei der zuständigen Pflegekasse gestellt. Der Gutachter hat sich nun schriftlich bei Ihnen angekündigt.

 

Wie können Sie sich als Pflegebedürftiger / Angehöriger / Vertrauensperson auf die Begutachtung vorbereiten?

  • Suchen Sie alle wichtigen Unterlagen raus, wie z.B. ärztliche Atteste, evtl. vorhandene Pflegedokumentation des Pflegedienstes oder den Schwerbehindertenausweis.
  • Beginnen Sie bereits einige Zeit vor dem Besuch des Gutachters mit der Führung eines Pflegetagebuches. Führen Sie alle Tätigkeiten, die Sie durchführen oder bei denen Sie anwesend sein müssen minutengenau auf!
  • Schaffen Sie bei der Begutachtung keine „Sonntagssituation“, denn wichtig ist, dass der Gutachter sich einen Überblick verschaffen kann, wie umfassend der Hilfebedarf innerhalb der einzelnen Lebensbereiche im Alltag ist!
  • Lassen Sie sich vor dem Begutachtungstermin unbedingt ausführlich beraten, so zum Beispiel von uns, der Pflege- und Wohnberatung, oder einem anderen Anbieter Ihres Vertrauens!

 

Was wird als Pflegezeit gewertet?

  • Unterstützung: Wenn Sie den Pflegebedürftigen bei Tätigkeiten wie z.B. beim Ankleiden unterstützen.
  • Vollständige oder teilweise Übernahme: Wenn Sie Tätigkeiten vollständig oder teilweise übernehmen, so z.B. die Zubereitung des Frühstücks.
  • Beaufsichtigung und Anleitung: Auch wenn der Pflegebedürftige sich selbständig wäscht und ankleidet, kann dies als Pflegezeit angerechnet werden, wenn eine Anleitung oder eine Beaufsichtigung von Nöten ist.

 

Wichtig: Tätigkeiten der Behandlungspflege, wie z.B. die Insulingabe oder ein Verbandswechsel sind keine Verrichtungen im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes und werden nicht als Pflegezeit angerechnet!

Auch die Beaufsichtigung des Pflegebedürftigen wird nur dann berücksichtigt, wenn eine offenbare Einschränkung der Alltagskompetenz gegeben ist, wie in §45a des Pflegeversicherungsgesetzes beschrieben.

 

Wir stehen Ihnen bei allen weitergehenden Fragen gern zur Verfügung und beraten Sie trägerneutral, auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause!

Für Beratungsgespräche bitten wir um eine vorherige Terminabsprache, damit wir uns für Ihr Anliegen Zeit nehmen können.

 




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